Medizinischer Arbeitskreis Wuppertal

Der medizinische Arbeitskreis Wuppertal hat es sich zur Aufgabe gemacht, in gemeinsamer Arbeit den Weg zum anthroposophischen Arzt zu gehen. Viele Erkenntnis- und Schulungsnotwendigkeiten, die dabei erforderlich sind, gehen über das übliche Medizinstudium hinaus. Die Mitglieder des Kreises wollen sich ihnen konsequent stellen. Sie tun dies unter der Anleitung von Prof. Dr. Klas Diederich und der Mitarbeit von Herrn Dr. med. Andreas Laubersheimer, dem Leiter der Belegklinik für homöopathisch-anthroposophische Medizin am Klinikum Heidenheim.

 

Wesentliche Instrumente des Kreises sind:

  • Die Erkenntnisarbeit zur medizinischen Anthropologie in Wuppertal
  • Die therapeutischen Studien an der homöopathisch-anthroposophisch arbeitenden Belegklinik mit dem dazugehörigen Studienkreis
  • Die regelmäßig durchgeführte Pflanzen- und Heilmittelarbeit am "Institut für Heilpflanzenstudium" (Leitung: Prof. Dr. Klas Diederich) in Blatten im Lötschental/Schweiz.

 

Die Wuppertaler Erkenntnisarbeit

Der medizinische Arbeitskreis Wuppertal trifft sich in großer Regelmäßigkeit (etwa 4 mal pro Jahr) jeweils ein verlängertes Wochenende lang zur Erkenntnisarbeit an den Organbereichen des menschlichen Leibes und ihren möglichen Erkrankungen. Es werden dabei sorgfältig die zugänglichen naturwissenschaftlichen Tatsachen aus Anatomie, Histologie, Physiologie, Embryologie und Pathologie zur Darstellung gebracht und zu Gesamtbildern der betreffenden Leibesbereiche zusammengefügt. Diese werden anschließend daraufhin untersucht, wo und wieweit sie mit geisteswissenschaftlicher Menschenbetrachtung sinnvoll aufgeschlossen werden können, so daß sie vom Gesamtwesen des Menschen mit allen seinen Wesensgliedern sprechen. Die menschliche gesamtumfängliche Leiblichkeit als Instrument des Menschen auf der Erde bis ins Einzelne zu erfassen, ist das Ziel. Oft ergeben sich bei der Arbeit daran interessante Zusatzfragen an die Naturwissenschaft, denen in der Spezialliteratur nachgegangen werden kann. Das derzeitige Thema ist der Gastrointestinaltrakt. – Die Arbeit findet in stark seminaristischer Gestalt im Gespräch statt.

Die Arbeit ist öffentlich. Studierende oder Jungärzte, die an ihr teilnehmen wollen, können die Arbeitsweise durch den Besuch des Fachkurses Medizin bei den studentisch-anthroposophischen Hochschulwochen in Halle oder bei der Hochschularbeitswoche auf Burg Ludwigstein kennenlernen.

Für Auskünfte über weitere Zugangswege zur Arbeit wende man sich bitte an die Praxis Dr. Andreas Laubersheimer, Heidenheim, Tel. 07321/45686.